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Digitalisierung - Der Mensch ist die Zukunft.


Wie die Digitalisierung zum Gewinn für das Menschsein wird.

Die Digitalisierung ist eines der disruptivsten Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte. Je mehr die Digitalisierung in Unternehmen Einzug hält, desto mehr wird die Frage aufgeworfen, was der Mensch darin bedeutet. Sie geht einher mit einer Mischung aus Aufbruchsstimmung und Ängsten.

 

Während immer mehr Routineaufgaben von Maschinen übernommen werden, sind es die innovativen und kreativen Lösungen, die Unternehmen einen wirklichen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Diese Aufgaben können aber nur von Menschen übernommen werden, die motiviert bei der Arbeit sind und die sich bietenden Freiräume eigenverantwortlich nutzen.

 

Auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und seiner langjährigen Erfahrung im Bereich der Positiven Psychologie und Potentialentfaltung zeigt Dr. Oliver Haas auf, wie sie in Ihrem Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzen, eine Aufbruchsstimmung erzeugen, mit Ihren Mitarbeitern proaktiv den Herausforderungen der Zukunft begegnen und den nachhaltigen Erfolg Ihres Unternehmens sichern.


Zusammenfassung

Generell wurde inhaltlich nichts gesagt, dass mir nicht schon bekannt war. Aber die Art und Weise sowie mit wissenschaftlicher Fundierung hat mir persönlich sehr gut gefallen. Nachfolgend die Kernaussagen des Vortrags zusammengefasst.

 

Was ändert sich für den Menschen durch die Digitalisierung?

  • Die Digitalisierung wird, wie schon die industrielle Revolution, auch wieder die Welt verändern, das genaue WIE ist noch teilweise offen. Der deutsche Bundestag beschäftigt sich laut seiner Aussage intensiv damit, was das für den Menschen und die Arbeitswelt bedeutet.
  • Routineaufgaben bzw. jeder Job, den man leicht erklären kann, wird über kurz oder lang durch Maschinen ersetzt werden. Als Beispiele nennt er den stationären Einzelhandel und die Logistik.
  • Hingegen werden alle Berufe bei denen komplexe Probleme, die nicht so leicht von einem Algorithmus gelöst werden können, weiterhin bestehen bleiben. Dazu zählen kreative Berufe, aber auch das Handwerk und alle Berufe, bei denen Empathie notwendig sind, wie beispielsweise Pflegeberufe oder Coaches.
  • Mittels dem Job-Futuromat bekommt man für gängige Jobs die Rückmeldung, wie hoch die Automatisierbarkeit ist. Leider gab es für jeden Job, den ich eingegeben habe keinen Treffer. Aber vielleicht wird das noch ausgebaut, die Profile Agile Coach, Product Owner oder Scrum Master sind zu neu :)
  • Es sollte nicht versucht werden die Zukunft hervorzusagen, sondern sich darauf vorzubereiten.
  • Die Arbeit sollte zur Berufung und sinn-orientiertes Arbeiten im Vordergrund stehen. Sobald Leidenschaft im Spiel ist, kann dies nicht mehr durch eine Maschine ersetzt werden. 

Leidenschaft, Sinn und Emotionen

Er hat uns aufgefordert, unseren Film des Lebens aufzunehmen. Wie viele glückliche Momente gibt es dort? Zeigt es mehr sinnlos verbrachte Zeit, die wir vor dem Fernseher verbringen und ungeliebte Tätigkeiten machen oder gibt es im Vergleich mehr erfüllende Aktivitäten?

Das eigene Leben richtig gestalten kann kein anderer als du selbst.

 

Mich hat das sehr stark an den Museums Tag aus Big Five for Life erinnert und jeder sollte sich wirklich mal sein Museum gedanklich anfangen vorzustellen. Dies kann schon mal den ersten wesentlichen Schritt einer Veränderung sein. 


Eine Hauptthese von ihm war, dass jeder der ohne Leidenschaft nur Dienst nach Vorschrift macht oder nur durchschnittliche Arbeit abliefert, wird in der Zukunft durch die Digitalisierung schwer haben. Laut einer Gallup Studie könnten das an die 85% der Tätigkeiten sein.

 

Daher ist es wichtig, die sinn-stiftende Arbeit in den Vordergrund zu stellen. Es ist wichtig sein Potenzial entsprechend seine Tätigkeiten auszuüben. Durch Betrachtung der Schnittmenge zwischen bedeutsamer Arbeit, die meinen Stärken entspricht und ich dabei positive Emotionen wie Spaß habe entspricht meiner Leidenschaft. Die Potenzialentfaltung und das persönliche Wachstum sollte vom Unternehmen gefördert werden, damit beide Seiten fit für die Zukunft sind.

 

Zusätzlich muss aber auch endlich akzeptiert werden, dass durch bestehende Anreizsystem kein Verhalten der Mitarbeiter verändert werden kann. Es ist die innere Haltung, die durch Freiwilligkeit und eigenverantwortliches Arbeiten ein Umfeld für sinn-stiftende Arbeit schafft. Die provokative These von ihm, dass die traditionellen Führungskräfte ohne Umdenken die Zerstörer von eben diesem Umfeld darstellen, hat mir sehr gut gefallen.

 

Die nachfolgenden drei Faktoren sollten für eine gelebte Eigenverantwortung von der Führung gelebt werden:

  1. VERSTEHEN: Was ist die Strategie bzw. das Ziel?
  2. MITGESTALTEN: Von Beginn an die Mitarbeiter einbeziehen und nicht erst gegen Ende
  3. SINNHAFTIGKEIT: Es muss in irgendeiner Art und Weise eine Identifikation mit den persönlichen Zielen stattfinden können

Er nannte Beispiele, wie ohne diese drei Faktoren ein Leitbild zu einem Leidbild wurde und Werte nicht gelebt werden.


Happiness Challenge

 

NICHT BEKLAGEN - NEUES WAGEN

 

Mehr Happiness durch sinn-stiftende Arbeit, weniger Klagen - und wenn nicht gibt es eine Challenge.

 

 

Bei jedem Klagen muss das Bändchen das Armgelenk wechseln. Ziel ist es, mind. 21 Tage das Band nicht zu wechseln.

 

#challengeaccepted #cooleidee #corporatehappiness

 

 

 

Wer das Thema vertiefen will, kann sein Buch "Cooperate Happiness als Führungssystem. Glückliche Menschen leisten gerne mehr" lesen. 


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