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Agile Retrospektiven - Überblick


Retrospektive (aus dem lateinischen retro - zurück, hinter, schauen, überlegen, beobachten) bedeutet im Allgemeinen, einen Blick zurück auf Ereignisse zu werfen, die bereits stattgefunden haben.


Zur Reflexion und als Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses gibt es auf Teamebene die sogenannte Retrospektive als Event immer am Ende einer Iteration (oder eines definierten Zeitpunkt, der nicht zu lange zurückliegt) um Dinge auf die Metaebene zu bringen und den Prozess zu optimieren, um schlussendlich das Team effektiver zu machen. 

 

Rückblickend schaut das Team auf einen definierten Zeitraum zurück und

  • prüft, was im betrachteten Zeitraum an dem Projekt in Bezug auf Personen, Beziehungen, Prozesse und Werkzeuge erfolgreich war,
  • identifiziert die Aspekte des Prozesses zu halten sowie konkrete Verbesserungspotentiale,
  • beschließt einen Plan zur Umsetzung der Verbesserungen.

Es ist ein sehr wirkungsvolles Instrumente und stellt eine wichtige Feedbackschleife für das Team dar. Jedes Teammitglied bekommt einen Überblick darüber, wie die persönliche Arbeitsweisen und Maßnahmen den Gesamterfolg des Vorhabens beeinflussen. Daher ist die Zielsetzung einer Retrospektive ein konstruktiver, vertrauensvoller und offener Rückblick des Teams als Reflexion, um aus der Vergangenheit und Erfahrungen zu lernen und die Zusammenarbeit zu verbessern:

 

  • Wie gut arbeiten wir eigentlich zusammen?
  • Wie kommen wir im Team miteinander zurecht?
  • Können wir noch Dinge verbessern? Wenn ja - Welche?

Häufig tauchen durch Retrospektiven auch Konflikte zwischen den Teilnehmern auf. Es daher auch eine Plattform, um diese zu klären oder einen Lösungsvorschlag zu erarbeiten, damit es die zukünftige Arbeit nicht weiter belastet.

 


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