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6. Agile Stammtisch Lindau

Auch dieses Mal sind 12 agil Interessierte der Einladung zum Stammtisch gefolgt. Diesmal in einer neuen Location, die sich aber nicht als sehr praktikabel aufgrund der Lautstärke erwies. Der nächste Stammtisch am 23.04. wird wieder in einer anderen Location auf der Insel stattfinden.

Vorstellungsrunde

Zu Beginn hatte jeder die Aufgabe sich zusätzlich zu Name, Rolle und Unternehmen anhand von seinem Schlüsselbund vorzustellen. Wie erwartet ergaben sich ein paar lustige Geschichten. Auch Gemeinsamkeiten wurden schnell wieder offensichtlich.

Agile Value Puzzle

Anschließend wurde die Agile Game Session diesmal mit dem Agile Value Puzzle eingeleitet. Dieses Puzzle ist bei mir ein fester Bestandteil zu Beginn eines agile Coachings, da es einfach Basis ist und jeder sich damit als allererstes auseinander setzten sollte. Sobald man die Zusammenhänge zwischen den Werten und Prinzipien des Agilen Manifest verstanden hat, wird auch der Zweck von vielen Bausteinen innerhalb der neuen Arbeitsweisen wie beispielsweise Scrum klarer. 

ich überprüfe dann auch immer gern, ob das Thema schon tiefergreifend erfasst wurde, indem man das Manifest mit max. 3 Worten umschreiben solle. Diesmal war mein Favorit "Agilität braucht Verbindlichkeit".

Diskussion

Da aufgrund der Lautstärke das Lean Coffee nicht machbar war, teilten wir uns in zwei Gruppen auf, um zuvor ausgewählte Themen in diesen Gruppen zu besprechen.

  • (Un-)geplante Arbeit: Schwerpunkt war hier die Diskussion rund um die Sprintplanung, aber auch was man dagegen tun kann, wenn das Team während der Iteration mehr ungeplante Arbeit als der zugesagten Arbeit erledigt. Schnell kam hier die Arbeit des Scrum Masters ins Spiel und wie er damit umgehen soll, wenn das Management die vorgegeben Regeln nicht akzeptiert.
  • Remote Team: Welche Voraussetzungen und welche Herausforderungen gibt es? Jeder aus der Gruppe konnte diverse Erfahrungen mit Remote Teams in der Vergangenheit sammeln. Zu Beginn sollte sich das Team persönlich kennenlernen können und auch in regelmäßigen Abständen zusammen an einem Ort beispielsweise die Retrospektive durchführen. In der Technik darf auch nicht gespart werden, so dass jeder die selben Boardmittel zur Verfügung stehen hat. Die Kommunikation muss der virtuellen Umgebung angepasst werden, so dass beispielsweise im Daily die Synchronisation im Vordergrund stehen sollte. Die Retrospective ist einer der größten Challenges, die es zu meistern gilt. Auch ein fehlender Kommunikator im Team wurde thematisiert.

Mittlerweile hatten wir dann den Nebenraum nahezu für uns, so dass wir das dritte Thema Graphical Recording /  Facilitation wieder in der gesamten Gruppe diskutierten konnten. Schwerpunkt war der Austausch von Erfahrungen sowie Tipps&Tricks. Jeder der sich mit dem Thema beschäftigen will, sollte sich geeignete Stifte und mind. die zwei nachfolgenden Bücher anschaffen. Danach heißt es üben, üben, üben ...

Credits: Caroline Buck
Credits: Caroline Buck

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